32er durch den Münchner Speckgürtel

Bis man im Münchner Westen von Laim aus auf „freies Land“ trifft, ver(laufen)gehen mehr als 10 Kilometer. Dann aber folgt Renn-Gelände vom allerfeinsten!

Los geht’s fünf Minuten vor fünf Uhr früh. Ich suche mir einen Weg durchs Laimer Hinterland und lasse Agnes-Bernauer-Straße und die Landsberger Straße erst einmal rechts liegen. Ein Sprung über die blecherne Mittelabsperrung der Fürstenrieder Allee reißt mich endgültig aus den Träumen. Alles schläft – bis auf eine Läuferin, die mir an der Willibaldstraße begegnet. Guten Morgen!„32er durch den Münchner Speckgürtel“ weiterlesen

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Auf’s Land gerannt

Spontaneität ist alles. Auch wenn es um einen Trainings-Marathon geht! Eine Möglichkeit von vielen, um München herum die 42,195km voll zu machen.

Fünf Uhr Früh, ein Samstag im August 2013. Ich wache ohne Wecker auf. Das ist ein Zeichen. Ein doppelter Caffè Latte fährt das Hirn hoch, schnell packe ich Badesachen und Wechselklamotten zusammen. Zum Glück habe ich meine GPS-Uhr gestern Abend noch geladen. Ein paar Honigwaffeln und einen Liter Apfelschorle in den Rucksack, und los geht’s!

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37min15sec

Heute war mal wieder ein schneller 10 Kilometer-Lauf im Marathon-Trainingsplan vorgesehen. 38 Minuten und 30 Sekunden sollten es laut Plan werden. Ich habe versucht, noch ein wenig mehr rauszuholen.

Der Regensburg Marathon am 4.5.2014, bei dem ich die 3h-Marke erstmals unterbieten möchte, rückt näher. Fünf Wochen und damit die Hälfte meines Trainingsplans nach Herbert Steffny habe ich bereits hinter mir. „37min15sec“ weiterlesen

100km-Radrunde durchs Oberland

Das Alpenvorland südlich von München hält viele radfahrerische Leckereien bereit. Das schöne dabei ist, dass man keinen Meter mit dem Auto fahren muss, um eine facettenreiche Tour mit ordentlich Höhen- und Kilometern zusammenzubekommen. Ein Serviervorschlag.

Alle schönen Radfahr-Wege beginnen und enden in München an der Isar. Ich schlängele mich also zunächst durch den Westpark und das Dreimühlenviertel an den Flaucher und folge dann dem Radweg entlang des Zoos zur Großhesseloher Brücke. Man kann nicht oft genug erwähnen, wie lohnenswert der Fahrweg entlang der Ostseite der Isar zwischen Großhesseloher und Grünwalder Brücke ist. Ein echter landschaftlicher Leckerbissen, wenn auch fahrerisch einfach.„100km-Radrunde durchs Oberland“ weiterlesen

Karwendelmarsch 2013: Mehr Leid als Freud

Ende August 2013. Der Karwendelmarsch steht wieder einmal vor der Tür! Für mich ist es das dritte Mal, dass ich an dem 52 Kilometer langen Lauf von Scharnitz bis nach Pertisau am Achensee teilnehme. Die Strecke ist unverändert, auch diesmal müssen rund 2300 Höhenmeter bewältigt werden. Wie auch in den letzten Jahren ist das Rennen für mich der Wettkampf-Saisonhöhepunkt.

Prolog

Meine Laufkarriere ist noch nicht besonders lang. Erst 2011 habe ich angefangen, mehr als ein bis zwei Wettbewerbe pro Jahr zu bestreiten. Als begeisterter Bergsteiger und Radfahrer (mit MTB-Rennerfahrung) habe ich jedoch schon einiges auf dem Kerbholz. Eine 1:24:53h-Zeit beim Münchner Stadtlauf 2011 (ein Halbmarathon) machte mir darüber hinaus Mut, beim Karwendelmarsch gleich bei der ersten Teilnahme ein wenig auf die Tube zu drücken. „Karwendelmarsch 2013: Mehr Leid als Freud“ weiterlesen

Kurzski-Expedition auf die Birkkarspitze

Das Schlauchkar unterhalb der Birkkar- und der Ödkarspitzen ist einer der Frühjahres-Firnklassiker im Karwendel. Hängt man noch eine Anreise per Rad dran, hat die Tour echten Expeditionscharakter. 

Die Birkkarspitze ist das höchste der Gefühle im Karwendel. Und wenn schon nicht der Gefühle, dann wenigstens der Berge. Unter dem 2749 Meter hohen Gipfel reckt sich zudem das steile und von schroffer Karwendelszenerie umgebene Schlauchkar Richtung Karwendelhaus. „Kurzski-Expedition auf die Birkkarspitze“ weiterlesen

Über den Willen zur Bewegung II

Meine an MS erkrankte Mutter saß, seitdem ich etwa 7 oder 8 Jahre alt war, im Rollstuhl. Wann genau sie in den Rollstuhl kam, kann ich nicht mehr sagen. Vieles aus der Zeit liegt unter einen dicken Decke des Vergessens begraben. An einzelne, besonders einprägsame Ereignisse kann ich mich hingegen noch erinnern.

Es muß im Herbst vor der Einlieferung  meiner Mutter ins Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt gewesen sein. Jedenfalls hat es bereits gedämmert, als wir bei meiner Großmutter ankamen.„Über den Willen zur Bewegung II“ weiterlesen

Hintere Schwärze mit Biwak

Die Hintere Schwärze (3628m) zählt zu den attraktivsten Bergen in den Ötztaler Alpen. Deutlich seltener begangen als der benachbarte Similaun, hält sie alles bereit, was mächtige ostalpine Dreitausender ausmacht: (noch) große Gletscher, weite Blicke und das Gefühl, auf einem der höchsten Berge Österreichs zu stehen. 

Der Aufstieg beginnt in Vent (1895m), dem Bergsteigerdorf im hintersten Ötztal. Aus Praxisgründen sind wir bei dieser Tour nicht mit dem Mountainbike unterwegs, da die Rucksäcke mit kompletter Biwak- und Gletscherausrüstung dem Rücken einiges abverlangen. „Hintere Schwärze mit Biwak“ weiterlesen

Powder in den Niederen Tauern

Anfang März war Zeit für einen hübschen Kurztrip in die Niederen Tauern. Die Bergwelt im Unter- und Obertal bei Schladming beweist, dass es auch in diesem, in den Nordalpen eher schneearmen Winter echte Tiefschnee-Perlen gibt!

Ich muss mich outen. In der Steiermark war ich noch nie. Auch Schladming übte bis jetzt eine eher marginale Anziehungskraft auf mich aus, brachte ich es doch primär mit dem Pistenskifahren, Apres-Ski, enthemmten Massen bei der Ski-WM und Kunstschnee in Zusammenhang. „Powder in den Niederen Tauern“ weiterlesen

Hochvernagtspitze – Ein großer Tiroler

Im hintersten Ötztal tummeln sich die höchsten Tiroler Dreitausender. Die Hochvernagtspitze (3539 Meter) ist einer der Skitouren-Klassiker schlechthin und kann von konditionsstarken Bergsteigern auch als Ski-Tagestour gemacht werden.

Die Rofenhöfe hinter Vent dienen als hochgelegene Ausgangsbasis für unsere heutige Tour, die ich mit meinem Spezl Gunther angehe. Um 4 Uhr hat bereits der Wecker geklingelt, um 4:50 Uhr sind wir im oberbayerischen Königsdorf losgefahren. Jetzt ist es kurz vor halb acht und wir machen uns mit dem Splitboard respektive den Tourenski auf den Weg Richtung Vernagthütte.„Hochvernagtspitze – Ein großer Tiroler“ weiterlesen

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